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Bericht zur 52. Präsenzauktion

VOC-Anleihe mit neuem Rekordpreis!

Die 52. Auktion des Historischen Wertpapierhauses wurde von zahlreichen Medienberichten begleitet und wurde so mit einem Gesamtumsatz von rund 323.000 Euro zu eine der erfolgreichsten Auktionen der HWPH AG. So berichteten unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die Welt, n-tv, die Abendzeitung und RTL über die Auktion. Die regionale Main-Post kam zudem mit einem eigenen Reporter zur Auktion und brachte in der Dienstags-Ausgabe einen ausführlichen Artikel. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen die Highlights der Auktion: Die Anleihe der VOC aus dem Jahr 1623, Marilyn Monroe, die auf George Washington ausgestellte Bank of Alexandria, die Iron Bridge sowie die Gasmotoren-Fabrik Mannheim, die Wurzel des deutschen Automobilbaus.

Traditionell startete die Auktion mit Historischen Wertpapieren aus Asien – und hier ging es diesmal vor allem bei den chinesischen Papieren, um die sonst hart gekämpft wird, verhältnismäßig ruhig zu. Von den angebotenen Specimen chinesischer Staatspapiere aus den Jahren 1937 und 1938 fanden vor allem die niedrigeren Nominalwerte neue Besitzer, während die hohen und meist unbekannten Nominalwerte noch auf selbige warten.

Dass sich aktuell einige Trends im Sammelgebiet geändert haben, zeigte sich auch in den folgenden Rubriken Amerika und Europa. Um die von Thomas Alva Edison signierte Edison Pulverized Limestone Company (Los 107) gab es ein Bietgefecht zwischen zwei Saalbietern und der Zuschlag erfolgte am Ende bei 975 €. Nicht schlecht staunten die rund 40 angereisten Sammler bei Los 196, einer mit 300 € ausgerufenen Anleihe des Provisional Government of Greece aus dem Jahr 1824. In einem wilden Bietgefecht zwischen zwei Online-, einem Saal- und einem Telefonbieter entschied am Ende der Telefonbieter bei 1.500 € die Schlacht für sich.

Solide Ergebnisse lieferten die Historischen Wertpapiere aus Deutschland. Vor allem bisher unbekannte Stücke sowie Raritäten, die nach Jahrzehnten wieder aus Sammlungen frei wurden, erfreuten die angereisten Sammler. Bei den auf DM-lautenden Papieren sowie bei den Fußball-Wertpapieren war die Nachfrage gewohnt stark, so dass die Zuschlagsquote hier deutlich über dem Schnitt der übrigen Auktion lag.

Bevor die Auktion ihrem Höhepunkt, der Versteigerung der 50 Highlights entgegen ging, gab es für die Saalbesucher noch zwei kleine Schmankerl: Auktionator Matthias Schmitt stellte das in der EDHAC-Reihe herausgegebene und von Hans-Georg Glasemann verfasste Buch „Die französische Panamakanal-Compagnie sowie andere zentralamerikanische Verkehrsprojekte“ vor. Anschließend hieß es „Film ab“ für den vom EDHAC produzierten Imagefilm über Historische Wertpapiere. Der Film steht inzwischen auf Youtube zur Verfügung und wurde auf Facebook bereits fast 10.000-mal angesehen! Schauen Sie rein, teilen Sie ihn weiter. Der EDHAC stellt den Film allen Marktteilnehmern kostenfrei zur Verfügung.


Die gute Laune nach der kurzen Filmvorführung übertrug sich auch auf die Bieter bei den 50 Highlights. Gleich beim zweiten Los, der 1623 ausgegebenen Anleihe der Oost-Indischen Compagnie (V.O.C.), wetteiferten vier Bieter gegeneinander: Am Ende setzte sich ein aus Asien stammender Telefonbieter gegen das Buch, das Internet und gegen den Saal durch. Ausgerufen mit 30.000 Euro, fiel der Hammer schließlich bei 46.000 Euro. Ein neuer Rekordpreis für dieses museale Stück! Das zweite Highlight des Tages, eine Vertretungsvollmacht der Marilyn Monroe Productions Inc. mit Originalsignatur von Marilyn Monroe, ging zum Ausruf von 25.000 Euro an einen Schriftbieter. So viele Bietgefechte wie nie zuvor bei einem Top-50-Katalog gab es zwischen den sich in guter Bieterlaune befindlichen Saalteilnehmern. So kletterte eine bisher unbekannte Vorzugsaktie des Münchener Tierparks von 1.500 auf 4.100 €. Der Schriftbieter musste hier schon bei 2.000 € seine Waffen strecken – der Rest wurde zwischen zwei Saalbietern ausgefochten. Ähnlich ging es bei der Aktie der Schleppschifffahrt auf dem Neckar aus dem Jahr 1925 zu: Ausgerufen mit 1.200 €, fiel der Hammer am Ende bei 3.200 €. Gewinner war wieder mal der Saalbieter! Anders bei der bisher unbekannten Aktie der Brauerei Eglau: ausgerufen mit 1.500 €, kämpften am Ende zwei Internet-Bieter gegeneinander. Der Hammer fiel schließlich bei 3.500 €. Hart umkämpft, diesmal von zwei Schriftbietern, war Ulrich Drumms Luftfahrt-Sammlung. Ausgerufen mit 9.500 €, fiel der Hammer bei 15.500 Euro. Am Ende fanden 36 der 50 aufgerufenen Lose einen neuen Besitzer.

Zum Abschluss der Präsenzauktion kamen traditionell die russischen Wertpapiere unter den Hammer. Hier gilt das bereits für Asien Gesagte: Es geht aktuell etwas langsamer. Nur bei ausgewählten Stücken, vornehmlich aus dem Finanzsektor, kam es zu länger anhaltenden Bietgefechten.

25 Sammler hatten im Anschluss an die Auktion noch jede Menge Spaß beim gemeinsamen Abendessen im Würzburger Traditionslokal Backöfele. Bis nach Mitternacht wurde über die Auktion, den Film sowie das ein oder andere Wertpapier diskutiert. 

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und liefern Sie ganze Sammlungen oder rare Einzelstücke für unsere kommenden Auktionen ein:

Die nächste Auktion findet voraussichtlich im Januar 2020 in Würzburg statt. Der genaue Termin sollte bis Anfang September feststehen und wird dann auf unserer Homepage veröffentlicht.


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