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Bericht zur 39. Präsenzauktion

35.000 € für Warren Buffett - Rekordzuschlag

Die 39. Auktion der HWPH Historisches Wertpapierhaus AG am 17. Oktober 2015 in Wiesbaden versprach spannend zu werden: Bereits ab dem ersten Los war der Saal fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Und das hatte mehrere Gründe: Bei den ersten 74 Losen konnten die Bieter Schnäppchen machen, denn die Lose wurden im Rahmen einer Pfand-Verwertung zum halben Schätzpreis angeboten. 58 der 74 Stücke fanden am Ende auch einen neuen Besitzer, teils nach längeren Bietgefechten.

Auch die internationalen Stücke aus Asien, Europa und Amerika waren gefragt. Den Vogel schoss ein DM-Muster einer Anleihe der Volksrepublik China aus dem Jahr 1987 ab. Das Papier kletterte von 100 auf 675 €. Historische Wertpapiere aus Deutschland waren ebenfalls rege gefragt, was vor allem am hervorragenden Angebot lag. Viele der offerierten Papiere stammten aus einer uralten Deutschland-Sammlung, mit deren Aufbau bereits 1977 auf der legendären Auktion der Disconto-Gesellschaft begonnen wurde. Viele der angebotenen Stücke wurden seither nicht wieder versteigert und trafen auf reges Interesse. Gefragt waren auch diesmal wieder deutsche Papiere, die nach 1948 emittiert worden sind.

Das Highlight der HWPH-Auktionen sind bekanntermaßen die Top 50. Als einziges Auktionshaus präsentiert die Gesellschaft die interessantesten Papiere in einem eigenen mehrsprachigen Katalog (deutsch/englisch bzw. deutsch/russisch). Am Ende fanden 38 der 50 Highlights bei teils atemberaubenden Steigerungsraten einen neuen Liebhaber. Die Zuschlagssumme betrug 121 Prozent der Ausrufsumme.

Graham-Newman Corporation
Buffetts Anfänge verkörpert dieses Historische Wertpapier

Um 15.10 Uhr war die Spannung im Saal dann auf ihrem Höhepunkt. Mit Los 512 kam die erstmals angebotene Aktie der Graham-Newman Corporation mit Original-Signatur von Warren Buffett unter den Hammer. Ein grandioses Stück Finanzgeschichte: Der größte Investor aller Zeiten hat ganz zu Beginn seiner Karriere die Aktie signiert. Die Firma gehörte keinem geringeren als Benjamin Graham, dem Erfinder der Fundamentalanalyse. Das Mindestgebot betrug 5.000 €. Mehrere Bieter am Telefon, im Internet und im Saal kämpften um dieses einzigartige Papier. Ulrich Hanke von Nonvaleur News / boersianer.info hat die Versteigerung in einem Video festgehalten:


Bei 30.000 € verabschiedete sich der letzte Internetbieter, der letzte Saalbieter kämpfte noch etwas weiter, doch bei 35.000 € erhielt der Telefonbieter letztendlich den Zuschlag. Herzlichen Glückwunsch!

Und die gute Stimmung hielt auch im Russland-Teil an. Die Russen scheinen sich an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und an den schwachen Rubel angepasst zu haben. Vor allem seltene Papiere waren gefragt. Meist stritten sich mehrere Bieter am Telefon, im Internet und im Saal um die raren Stücke.

Bereinigt um die angebotenen Banknoten sowie um den Bereich Spekulation betrug der Umsatz der Präsenzauktion 207.500 € (81% Quote Wert, 57% Stückzahl). Insgesamt setzte die HWPH AG in der 39./40. Auktion rund 245.000 € um, etwa 10.000 € mehr als im Frühjahr 2015. 

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und liefern Sie ganze Sammlungen oder rare Einzelstücke für unsere kommenden Auktionen ein:

20.01.2018 – Auktion in Würzburg (inkl. Online-Auktion einige Tage danach)

15.09.2018 – Auktion in Würzburg (inkl. Online-Auktion einige Tage danach), EDHAC-Tag am 16.09.2018


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