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Bericht zur 21. Präsenzauktion

Umsatzstärkste Auktion 2011

Die Frühjahrsauktionen der HWPH Historisches Wertpapierhaus AG waren erneut sehr erfolgreich. Mit einem Gesamtumsatz von 273.000 € wurde das dritthöchste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Vergleicht man die Ergebnisse ohne Berücksichtigung russischer Wertpapiere, welche maßgeblich für die beiden Rekordauktionen in 2008 verantwortlich waren, war die Jubiläumsauktion zum zehnjährigen Bestehen der HWPH AG die bisher erfolgreichste Auktion. Die Auktion war zudem die bisher weltweit umsatzstärkste Auktion des Jahres 2011.

Bereits zu Beginn der Präsenzauktion deutete sich ein spannender Auktionstag an. Viele der raren internationalen Stücke waren heiß umkämpft. Besonders interessant ein Trend bei den spekulativen Staatsbonds. Während die Steigerungsraten bei mexikanischen Anleihen inzwischen etwas geringer ausfallen und auch mal ein Papier unverkauft bleibt, waren brasilianische Papiere umso mehr gefragt. Die unter Los 27 angebotene 20 Pfund-Anleihe kletterte von 300 auf 2.200 Euro. Ähnlich stark eine als Los 1376 angebotene 20 Pfund-Anleihe der United States of Brazil.

Erste Anzeichen eines Comebacks gab es dann bei den Autographen-Papieren. Alle drei Aktien und Anleihen mit Originalsignaturen berühmter Persönlichkeiten waren umkämpft und wurden jeweils über dem Ausrufpreis zugeschlagen. Dabei ragte eine rare Anleihe der Selma Marion and Memphis Rail Road Company aus dem Jahr 1871 heraus. Der Preis der von Nathan Bedford Forrest signierte Anleihe aus der Sammlung von Tankred Menzel kletterte von 1.250 € auf 1.550 €. Sehr begehrt waren Papiere aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Von 13 angebotenen Titeln fanden neun einen neuen Liebhaber.

21. Auktion für Historische Wertpapiere
Alt, selten und signiert - die perfekte Kombination!

Der Aufwärtstrend bei Historischen Wertpapieren aus Deutschland hielt ebenfalls an. Hier wirkt sich weiterhin positiv aus, dass seit nunmehr fast zwei Jahren die Reichsbank-Auktionen abgeschlossen sind. Das Budget der Anleger konzentriert sich daher mehr und mehr auf die raren Titel. Verschmäht wurden hingegen zahlreiche erstmals angebotene Musterstücke der Schultheiss‘ Brauerei AG sowie zahlreiche Stadtanleihen. Aber sowohl bei den Brauerei-Titeln als auch bei den Stadtanleihen war das Angebot – und damit auch die Auswahl für den Sammler – diesmal entsprechend groß.

Bietgefechte gab es im Anschluß sowohl bei den Papieren aus der DM-Zeit als auch bei den Historischen Wertpapieren aus Russland. Hier waren erneut vier Sammler aus Russland und der Ukraine angereist, um persönlich im Auktionssaal zu bieten und sich die Pretiosen für Ihre Sammlung zu sichern.

Spannung pur herrschte dann ab 17.00 Uhr, als die Creme de la Creme der Historischen Wertpapiere unter den Hammer kam. Zum dritten Mal nach der 10. und 13. Auktion hatte die HWPH AG die 50 Highlights der Auktion in einem eigenen Katalog zusammengefasst und jedes Los auf einer ganzen Seite portraitiert. Den Anfang machte eine Anleihe der V.O.C., der ältestens Aktiengesellschaft der Welt, aus dem Jahr 1651. Ausgerufen mit 18.000 Euro sicherte sich schließlich ein Internetbieter für 21.000 Euro das bisher einzig bekannte Exemplar dieses Jahrgangs. Die Post ging auch bei dem in der Folge angebotenen Geldschein der V.O.C. ab. Sein Preis stieg von 1.200 auf 10.500 Euro. Und es ging munter weiter: Insgesamt 38 der 50 Highlights fanden einen neuen Besitzer. Besonders hervorzuheben ist eine Aktie des Ludwig-Donau-Main-Canals aus dem Jahr 1836. Das hochbedeutende Historische Wertpapier wurde für 25.000 Euro versteigert.

21. Auktion für Historische Wertpapiere
Zweifelsohne eines der industriegeschichtlich bedeutendsten Wertpapiere ...



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Januar 2018 – Auktion in Würzburg


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