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Bericht zur 13. Präsenzauktion

Im Schatten der Reichsbank-Auktion

Vom 15. bis 17. Mai fand in Würzburg bei traumhaftem Wetter die 13. Auktion der HWPH Historisches Wertpapierhaus AG statt. Mit einem Gesamtumsatz von 211.000 € erzielte die HWPH AG den dritthöchsten Auktionsumsatz in der Firmengeschichte. 47% der Stücke fanden einen neuen Besitzer (Zuschlagspreise zu Ausrufsumme: 48,4%). Gefragt waren vor allem Papiere aus Brasilien, Russland, China, Süddeutschland sowie auf DM lautende Wertpapiere.

Die insgesamt 2.350 angebotenen Wertpapiere wurden an zwei Tagen versteigert. Am Freitag kamen zunächst die ausländischen Stücke unter den Hammer. Den ersten Höhepunkt erlebte die Auktion bei Los 250. Eine brasilianische Anleihe wurde von zwei Internetbietern von 150 auf 1.550 € gesteigert. Hier zahlte es sich aus, dass die HWPH AG als erstes kontinentaleuropäisches Auktionshaus das Live-Bieten via Internet ermöglicht hat.

Gefragt waren erneut Wertpapiere aus Russland. Allerdings setze sich hier der in der Münchener Spezial-Auktion (12. Auktion am 7. März) eingeschlagenen Trend fort: Viele der Top-Stücke wechseln – bei einem auffällig abgestimmten Bietverhalten der Sammler – zum Ausrufpreis den Besitzer. Erneut schwieriger wurde es, einfaches und häufiger vorhandenes Material zu platzieren.

Stärker als zuletzt gefragt waren dann allerdings Papiere aus Europa (ex Russland). Dagegen enttäuschte die Rubrik 16. bis 18. Jahrhundert diesmal, nachdem sie in der Auktion im Herbst 2008 noch mit die besten Zuschläge einbrachte.

13. Auktion für Historische Wertpapiere
Wer reist mit durch vier Jahrhunderte Finanzgeschichte?
(Quelle: HWPH AG)

Zum Abschluss des ersten Auktionstages standen dann um 19.00 Uhr die 50 Top-Stücke der Auktion an. Diese wurden in einem eigenen Katalog in Deutsch, Englisch und Russisch vorgestellt. Zum zweiten Mal setzte die HWPH AG auf diese aufwändige Präsentation. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr wurde es diesmal jedoch schwieriger. Nur 20 der 50 Highlights fanden einen neuen Käufer. Auffällig dabei war, dass mehrere deutsche Wertpapiere, die zum Teil bisher völlig unbekannt waren, keinen Käufer fanden. Hier spielt sicher die Zurückhaltung vor der am 6. und 7. Juni anstehenden Reichsbankschatz-Auktion eine große Rolle.

13. Auktion für Historische Wertpapiere
Bange Miene des Auktionators: Zurückhaltung auch im Deutschland-Bereich?
(Quelle: HWPH AG)

Am Samstag (16. Mai) kamen dann nur Wertpapiere aus Deutschland unter den Hammer. Mit einer Zuschlagsquote von rund 67 Prozent war dieser Bereich erneut sehr erfolgreich. Es gab zahlreiche Bietgefechte im Saal oder zwischen Saal- und Internet-Bietern. Dabei zeigte sich, dass derzeit offensichtlich nur das obere Marktsegment von der Reichsbankschatz-Auktion tangiert wird. Papiere im Preisbereich bis 1.000 € wurden lebhaft nachgefragt. Vor allem bei den DM-Papieren kämpften die Sammler ein ums andere Mal um die Raritäten. Und so fanden nach zwei Auktionstagen mehr als 1.100 Wertpapiere einen neuen Besitzer.

Abgerundet wurde das Auktionswochenende in Würzburg mit einer großen Sammlerbörse. Diese fand erstmals in der Neuen Universität am Sanderring statt.

13. Auktion für Historische Wertpapiere
Mit Kind und Kegel zur Würzburger Sammlerbörse
(Quelle: HWPH AG)



Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und liefern Sie ganze Sammlungen oder rare Einzelstücke für unsere kommenden Auktionen ein:

20.01.2018 – Auktion in Würzburg (inkl. Online-Auktion einige Tage danach)

15.09.2018 – Auktion in Würzburg (inkl. Online-Auktion einige Tage danach), EDHAC-Tag am 16.09.2018


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