Dölzschen bei Dresden, August 1932, Vorzugsaktie über 100 RM, Reichsbankschatz-Lochentwertung.
Historie (Německo)
Herstellung von Gußwaren, Maschinen und Apparaten aller Art. Gegründet 1789 als Hüttenwerk, dann 1881 als AG umgegründet unter der Firma: König Friedrich August-Hütte AG. Die Gesellschaft ist 1922 durch Fusion in den Besitz der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Rich. Hartmann, Chemnitz, übergegangen. Mit Wirkung ab 1.11.1928 erfolgte dann die Rückverwandlung der Hütte in eine eigene AG, diese eingetragen am 17.1.1929. Infolge Übernahme des gesamten Betriebes der Dresdener Maschinenfabrik C. E. Rost & Co. wurde die Firma laut G.-V. vom 31.1.1931 geändert in: König Friedrich August-Hütte & C. E. Rost & Co. AG. Nach Liquidierung der Abteilung C. E. Rost & Co. im Jahre 1933 wurde die Firma laut G.-V. vom 6.10.1933 geändert in "König Friedrich August-Hütte AG." Die Gesellschaft gab dann ihre gesamte Maschinenfabrikation auf bzw. veräußerte sie, sie wurde nur noch als Eisengießerei weiterbetrieben. 1934 erfolgte der Erwerb der Gießerei der Hille-Werke AG, Dresden. Organgesellschaft (1943): Metallgießerei Graup & Co. KG, Dölzschen bei Dresden. Firmenmantel: Seit 1945 unbediente Schuldverschreibungen (von 1920); Inhaberwertpapiere seit 1994 kraftlos. Betrieb: Nach Enteignung und Überführung in Volkseigentum konzentrierte sich der VEB Eisenhammerwerk Dresden-Dölzschen auf die Herstellung von Gusserzeugnissen für die Kfz-Produktion und den Maschinenbau. Das Unternehmen wurde nach 1990 von ehemaligen Werksangehörigen von der Treuhand erworben und ist heute Hersteller von Gussteilen für den Kanalbau. (Quelle: Peus Nachf.)